Tector – Arbeitsschutz von der Schutzbrille bis zum Asbestsack
Tector deckt zwei Dinge ab, die sonst selten zusammen im Regal liegen: persönliche Schutzausrüstung für Augen, Ohren und Kopf – und die staubdichten Säcke und Big Bags, mit denen Du Asbest und Mineralwolle vorschriftsmäßig entsorgst. Du bestellst beides direkt hier, ohne Angebotsanfrage.
Tector ist eine Arbeitsschutzmarke für Betriebe, die pragmatische Lösungen brauchen statt Prospektware. Das Sortiment reicht von der Schutzbrille für den Werkstattalltag bis zum Big Bag für die Asbestsanierung – und deckt damit sowohl die persönliche Schutzausrüstung als auch die Entsorgungsseite einer Baustelle ab.
Augen- und Gesichtsschutz nach EN 166
Die Schutzbrillen-Reihe umfasst mit Basic, Flex, Sprint und Champ mehrere Passformen, dazu die Besucherschutzbrille Visitor für Gäste und Fremdfirmen. Alle Modelle tragen Polycarbonat-Scheiben, mehrere Varianten sind zusätzlich kratzfest beschichtet – der Unterschied macht sich bei täglichem Gebrauch in der Standzeit bemerkbar. Für Arbeiten mit Spritz- oder Splittergefahr gibt es das Gesichtsschutz-Visier zum Tragen ohne Helm, inklusive separat nachkaufbarer Polycarbonat-Ersatzscheibe.
Gehörschutz und Kopfschutz
Der Kapselgehörschutz Snap ist faltbar und erreicht einen Dämmwert von SNR 29 dB – ausgelegt für Umgebungen, in denen Stöpsel nicht mehr ausreichen. Für Forst- und Grünpflegearbeiten führen wir die Helmkombination Basic in Orange mit SNR 22 dB, die Helm, Gehörschutz und Visier in einem System bündelt. Wo kein Schutzhelm nötig ist, aber Anstoßgefahr besteht, ist die Base Cap Runner mit Anstoßkappe nach EN 812 die leichtere Wahl.
Chemikalienschutz für Sanierung und Lackierung
Der Chemie-Schutzanzug Hulsberg ist als Typ 5/6 eingeordnet, also für Schutz gegen luftgetragene Feststoffpartikel und begrenzten Sprühnebel. Für Lackierarbeiten gibt es den Mehrweg-Schutzoverall Painter, für nasse und aggressive Medien die Vinyl-Chemieschutzschürze Typ 3/6 mit rund 750 g/m² Materialgewicht.
Asbest, Mineralwolle und KMF vorschriftsmäßig entsorgen
Hier liegt die Besonderheit des Sortiments. Für asbesthaltige Abfälle verlangt die TRGS 519 staubdichte, gekennzeichnete Verpackungen – wir führen dafür Asbest-Abfallsäcke aus PP-Gewebe im Format 70 × 110 cm mit 120 Litern Volumen sowie Asbest-Big-Bags 90 × 90 × 110 cm mit Schürze für bis zu 1.000 kg. Für künstliche Mineralfasern stehen Mineralwolle-Big-Bags in 90 × 90 × 120 cm und 125 × 125 × 150 cm bereit, dazu KMF-Abfallsäcke im Format 140 × 220 cm mit 1.200 Litern.
Ergänzend gibt es Basic-Big-Bags für 1.000 kg – mit Auslauf oder mit Zusatzschlaufen, je nachdem wie das Material am Ende entnommen wird. Wichtig bei der Bestellmenge: Kalkuliere die Säcke nach dem Volumen des Rückbaumaterials, nicht nach der Fläche – aufgerissene Platten brauchen deutlich mehr Raum als der Grundriss vermuten lässt.
Ergonomie am Arbeitsplatz
Für knieintensive Arbeiten führen wir die Kniepolster Quadro Plus mit Ergo-Fix-System, für Hebe- und Tragearbeiten die Rückenstütze Safe Belt.
Verwandte Sortimente findest Du unter Schutzbrillen, Gehörschutz, Schutzhelme und Einwegschutz; Verbrauchs- und Entsorgungsartikel stehen im Betriebsbedarf.
Häufige Fragen zu Tector
Welche Säcke brauche ich für asbesthaltige Abfälle?
Nach TRGS 519 dürfen asbesthaltige Abfälle nur in staubdichten, entsprechend gekennzeichneten Verpackungen gesammelt und transportiert werden. Für kleinere Mengen und Abschnitte nutzt Du die Asbest-Abfallsäcke 70 × 110 cm, für Platten und Schüttgut die Asbest-Big-Bags mit Schürze und 1.000 kg Tragfähigkeit. Sprich die Annahmebedingungen vorher mit Deinem Entsorger ab – die Vorgaben zu Kennzeichnung und Anlieferung unterscheiden sich regional.
Was ist der Unterschied zwischen Asbest- und Mineralwolle-Big-Bags?
Beide sind staubdichte PP-Gewebesäcke, die Formate sind aber auf unterschiedliche Materialien zugeschnitten: Mineralwolle ist voluminös und leicht, deshalb sind die KMF-Formate größer (bis 125 × 125 × 150 cm), während Asbestzementplatten schwer und flach sind und in die 90 × 90 × 110 cm mit Schürze passen. Verwende die Bags nicht über Kreuz – die Kennzeichnung muss zum Abfallschlüssel passen.
Reicht eine Anstoßkappe statt eines Schutzhelms?
Nein, das sind zwei verschiedene Dinge. Die Base Cap Runner nach EN 812 schützt gegen das Anstoßen an feste, unbewegliche Hindernisse – etwa in engen Anlagen oder Kellerräumen. Gegen herabfallende Gegenstände hilft nur ein Industrieschutzhelm. Wo diese Gefahr besteht, führt an einem Helm kein Weg vorbei.

